Veranstaltungsberichte

„TTIP“-Diskussionsrunde in Vorst

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Viele sachliche Informationen, aber nicht alle Sorgen konnten ausgeräumt werden

Von Jürgen Karsten

Alle Sorgen vor den Folgen des Transatlantischen Freihandelsabkommens konnte der Referent des Abends den Gästen aus dem Kreis Viersen nicht nehmen, im Grundsatz aber verteidigte Prof. Dr. Heribert Hirte TTIP, dieses in politischen Kreisen heiß diskutierte und hoch emotionale Thema. Eingeladen hatten gemeinsam die Mittelstandsvereinigung (Maik Giesen), der Kreisagrarausschuss (Peter Joppen) und die Kreis Senioren-Union (Reinhard Maly), alles Vereinigungen innerhalb der CDU. Gekommen waren ins Tagungslokal „Tafelsilber“ zwischen Anrath und Vorst rund 60 Personen, überwiegend Landwirte, Unternehmer und sonstige am Thema Interessierte. Auch MdB Uwe Schummer, der Tönisvorster CDU-Kandidat für die nächste Landtagswahl, Dirk Louy, und Claudia Wendt, Vorstandsmitglied im Kreisagrarausschuss, waren mit von der Partie.

Prof. Dr. Hirte ist Jurist und der zuständige Berichterstatter für den Europa- und Rechtsausschuss sowie Mitglied der fraktionsinternen Arbeitsgruppe TTIP. Breiten Raum in seinen Ausführungen nahm die Problematik staatsferner Schiedsgerichte ein, kein Wunder, hatte Hirte doch konkrete Verbesserungsvorschläge zu den nicht einfachen Schiedsverfahren gemacht, die vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen zu Gute kommen sollen. Diese und andere Vorschläge zur Richterwahl wurden von der Europäischen Kommission inzwischen aufgegriffen. Das Publikum interessierten diese sehr fachlichen Ausführungen wohl weniger als die vor allem von den Landwirten artikulierten Sorgen.

Genmanipulierte Agrarprodukte und Chlorhühnchen, wie sie in Amerika zugelassen sind, stoßen vor allem in Deutschland auf Ablehnung. Landwirtschaftliche Produkte sind in Europa überwiegend wohl von besserer Qualität als in den Staaten. Der VW-Abgasskandal hat allerdings inzwischen leider klargestellt, dass bei den Industrieprodukten - obwohl man bisher davon in Europa zutiefst überzeugt war - die Qualitätskontrolle nicht immer wie gewünscht klappt und von gravierenden Qualitätsunterschieden allgemeiner Art bei den Partnern nicht die Rede sein könne.

Kalte Tage, rauhe Nächte, Winterbräuche am Niederrhein

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Volles Haus hatte die Senioren Union in Kempen, die zu einer niederrheinischen Kaffeetafel mit Filmvorführung eingeladen hatte. Der Museumsverein Dorenburg e. V. hat eine 30minütige DVD angefertigt, die die Winterbräuche am Niederrhein darstellte.

Ehrenbürger Karl Heinz Hermans hatte anschließend noch ein paar Dönekes zu erzählen. Ein sehr schöner Nachmittag!

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Niederrheintag zwischen Inklusion und Kunst

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Die Bezirksvereinigung Niederrhein der Seniorenunion führte auch im Jahre 2015 ihren Niederrheintag durch. Dazu hatten die Vorstände der Seniorenunion Krefeld mit Werner Näser, die Kreisseniorenunion Viersen mit Reinhard Maly sowie der Vorstand Bezirk Niederrhein mit Theo Thissen und die Vorstände der übrigen vier Vereinigungen des Bezirks eingeladen.