Wiederwahl von Prof. Dr. Otto Wulff zum Bundesvorsitzenden der Senioren-Union der CDU

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Der Kreisvorsitzende der Senioren-Union CDU Viersen Reinhard Maly und sein Stellvertreter Dieter Dohmessen vertraten ihre Mitglieder auf der 16. Bundesdelegiertenversammlung in Magdeburg. Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des Bundesvorstandes. Von insgesamt 288 Delegierten aus der gesamten Bundesrepublik waren 277 Delegierte erschienen, um die insgesamt rund 70.000 Mitglieder der Senioren-Union zu vertreten. Mit 96,2 % der Stimmen wurde Prof. Dr. Otto Wulff für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Die Kandidaten des Landesverbandes NRW wurden alle wie vorgeschlagen gewählt. Stellvertretender Vorsitzender wurde der Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, Leonhard Kuckart. Höhepunkte der Veranstaltung waren die Reden von Prof. Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Prof. Wulff forderte kämpferisch die Berücksichtigung der Interessen der zweitgrößten Vereinigung in der CDU und der größten Wählergruppe und rief dazu auf, dafür im Wahlkampf 2017 offensiv ein zu treten. Nur so könne verhindert werden, dass linke Sozialromantiker und rechte, nationalistische Rattenfänger die Zukunft unseres Landes und unserer Enkel aufs Spiel setzen. Prof. Wulff betonte, dass die notwendige Rentenreform nicht für die Senioren gemacht werden müsse, sondern unbedingte für deren Enkelgeneration und deshalb das Gespräch mit der Jungen Union von äußerster Wichtigkeit sei.

Rede des wiedergewählten Bundesvorsitzenden

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Angela Merkel betonte das Motto der Bundesdelegiertenversammlung: „Zukunft braucht Erfahrung“ und hob auf die Verdienste der Nachkriegsgeneration ab, der es gelungen ist, rund 12 Millionen Heimatvertriebene in einem kleiner gewordenen Land wie der Bundesrepublik Deutschland aufzunehmen, zu integrieren und zu versorgen. Dies ging nur mit der Fähigkeit, vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes der CDU Deutschlands Brücken zu bauen. Diese Fähigkeit, die die ältere Generation bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, wird auch nötig sein, um die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen. Dazu braucht unsere Gesellschaft und die CDU Deutschlands die Senioren-Union.

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